17Projekte zeigen, was möglich ist
Teilnehmende aus verschiedenen Regionen haben konkrete Finanzpläne entwickelt und Cashflow-Modelle aufgebaut. Diese Arbeiten dokumentieren den Weg von der ersten Tabelle bis zur fertigen Liquiditätssteuerung.
Was Teilnehmer gebaut haben
Liquiditätsplanung für Gastronomie
Katja Meißner
Ein 12-Monats-Modell mit wöchentlichen Einnahmen, saisonalen Schwankungen und Personalkosten. Inkludiert Szenarioanalyse für Umsatzrückgang und Lieferantenkonditionen.
Cashflow-Tracker für Freiberufler
Ewald Völker
Wöchentliches Dashboard mit automatischer Kategorisierung, farbcodierten Warnsignalen und Projektion der nächsten 90 Tage. Verbindet Rechnungsstellung mit Zahlungseingang.
Finanzplan Produktlaunch
Gerlinde Neubert
18-Monats-Kalkulation für ein neues E-Commerce-Produkt mit Werbebudget, Lagerkosten und Zahlungszielen. Zeigt Break-Even und optimale Bestellmengen.
Mehrwährungsrechnung Onlineshop
Volkmar Eberle
System zur Überwachung von Einnahmen in fünf Währungen mit automatischer Umrechnung, Wechselkursrisiko und monatlicher Konsolidierung aller Konten.
Liquiditätspuffer-Strategie
Theresia Ammer
Modell zur Berechnung notwendiger Rücklagen basierend auf monatlichen Schwankungen, Zahlungsausfällen und Saisoneffekten. Inkludiert Worst-Case-Szenario.
Zahlungsziel-Optimierung
Friedemann Schramm
Vergleich verschiedener Zahlungskonditionen mit Berechnung von Skonto-Vorteilen, Lieferantenrabatten und dem Einfluss auf die Liquidität über sechs Monate.
Wie diese Projekte entstanden sind
Jedes Projekt beginnt mit einer konkreten Aufgabe aus dem eigenen Geschäft. Teilnehmende arbeiten mit ihren echten Zahlen und bauen Schritt für Schritt ein funktionierendes System auf.
Vom ersten Entwurf zum fertigen Modell
Die ersten zwei Wochen fokussieren auf Struktur: Welche Kategorien brauche ich? Wie erfasse ich Zahlungsströme? Wie plane ich für drei Monate voraus? Dann folgt der Aufbau in Excel mit Formeln, die automatisch rechnen und warnen.
In Woche drei und vier kommen Szenarien dazu: Was passiert bei Zahlungsverzug? Wie wirkt sich ein größerer Auftrag aus? Welche Reserven sind realistisch? Am Ende steht ein Werkzeug, das konkrete Entscheidungen möglich macht.
Die meisten Teilnehmenden berichten, dass sie nach vier Wochen erstmals einen klaren Überblick über ihre tatsächliche Liquiditätssituation haben. Nicht geschätzt, sondern berechnet.